Bildungsangebot
Das Ziel von Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.
- Herbert Spencer
Die Kompetenzstelle Deradikalisierung widmet sich in besonderem Maße der Bildungs- und Aufklärungsarbeit mit dem Ziel, eng am rechtsradikalen Feld zu arbeiten, um dessen negative Wirkung auf den demokratischen Alltag zu verringern und zeitgleich Jugendlichen eine Alternative bieten zu können.
Dazu sollen sowohl die Ausarbeitung einer wissenschaftlich-systemischen Methodik, als auch die an Einzelfälle ausgerichtete praktische Arbeit dienen, einschließlich der direkten Ausstiegshilfe wie im Case-Management von EXIT-Deutschland. Dazu ist es sinnvoll, eine bundesweit agierendepraxisorientierte und praxiserfahrene Kompetenzstelle für die Fragen der Deradikalisierung von Gewalt und ideologisch menschenfeindlichen Gruppen und Bewegungen am Modell des Rechtsradikalismus nach fachlichen Standards strebend zu entwickeln und zu erproben.
Die Kompetenzstelle Deradikalisierung Rechtsradikalismus (KDR) arbeitet mit demInstitute for the Study of Radical Movements (ISRM) im gleichen Träger zusammen, indem die theoretische wissenschaftliche Verarbeitung im Rahmen von angewandter Aktionsforschung erfolgt.
Es gibt eine Zusammenarbeit mit Projekten und Initiativen an den Schnittstellen zu anderen radikalen Bewegungen, so dem Islamismus und hier mit der Arbeitsstelle Islamismus und Ultranationalismus (AStIU) und der Beratungsstelle HAYAT der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH sowie weiteren Projekten im Rahmen der Initiative Sicherheitspartnerschaft und anderen Programmen und Initiativen.
Es wird ein Expertenkreis für die spezifische Forschung, den Erfahrungstransfer und die Beratung eingerichtet. Diesen Erfahrungspool anzulegen ist dringend notwendig, um die in den verschiedenen deradikalisierenden Projekten gesammelten Erkenntnisse auswerten und für den gesellschaftlichen Komplex von Deradikalisierungsbemühungen praktisch nutzbar machen zu können. Dabei geht es nicht nur um die Sozialarbeit mit Individuen und Gruppen, sondern um ein engmaschiges Netz verschiedener Hilfestellungen, um ideologische, kognitive und mentale Dispositionen austarieren zu können und neue Wertesetzungen zu bewirken.
Bildungsangebot für Schulen, Jugendeinrichtungen und Interessierte >>>
Das Angebot der Kompetenzstelle umfasst die Felder:
Die Aufgabe der Kompetenzstelle besteht in Erfahrungstransfers und Beratung von Institutionen und Trägern, die sich mit jugendsozialisatorischen Prozessen auseinandersetzen und in unmittelbarem Bezug mit radikalen Gruppen, Netzwerken,Jugendlichen und Jungerwachsenen stehen.
- Problembezogene Situations-, systemische Sozialraum- und Akteursanalyse sowie Feldanalyse Rechtsradikalismus
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- Beratung und Erfahrungstransfers von Akteuren im rechtsradikalen Feld
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- Entwicklung von deradikalisierender systemischen Aufstellungen von Akteuren
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- Beratung für Case-Management im Ausstieg aus rechtsradikalen Gruppen
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- Beratung bei Jugendhilfeplanung, intensiver sozialpädagogischer Einzelfallbetreuung und Familienhilfen
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- Hilfe bei der Falldiagnostik im Jugendhilfebereich
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- Beratung und Coaching im Rahmen von Familienhilfen
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- Konzipierung von Ausbildungs- und Bildungsplänen für Mitarbeiter
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- Konzeptionierung und Beratung von öffentlichen Kampagnen am und im rechtsradikalen Feld
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- Beratung in der geistig-politischen und thematischen Auseinandersetzung mit rechtsradikalen Ideologien und Gruppen
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- Evaluationen von Fällen, Projekten und Aufstellungen
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- Beratung bei der Nutzung neuer Medien in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsradikalismus
Die Beratung und der Transfer erfolgt basal nach Bedarf im Rahmen von Fortbildungen und Diskursen sowie kasuistisch nach Bedarf zentral oder vor Ort.
Die Kompetenzstelle vollzieht modellhaft Ausstiegsberatung und Deradikalisierung als Interventionshilfe zur Entwicklung von Standards und methodischem Rüstzeug.
Die Trägerin der Kompetenzstelle Deradikalisierung Rechtsradikalismus (KDR) ist die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH.

Wir vermitteln keine ehemaligen Rechtsextremisten an Medien und wissenschaftliche Einrichtungen außerhalb von gemeinsamen ausfinanzierten und persönliche Sicherheit bietenden Projekten.

