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Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH geht aus dem 1997 gegründeten Zentrum Demokratische Kultur (ZDK) der Regionalen Arbeitsstellen für Ausländerfragen Jugendarbeit und Schule (RAA) der Neuen Bundesländer in Berlin hervor.

Sie setzt seit 2004 die inhaltlichen Aspekte, Erfahrungen und Arbeitsansätze des Zentrums Demokratische Kultur auf neuer gesellschaftsrechtlicher Grundlage fort.

Gesellschafter sind die Amadeu Antonio Stiftung in Berlin und die Freudenberg Stiftung in Weinheim. Geschäftsführer ist Dipl.-Kriminalist Bernd Wagner.

In Trägerschaft der Gesellschaft befinden sich das Zentrum Demokratische Kultur (ZDK), EXIT-Deutschland sowie das Verbundnetz für Demokratie und Toleranz (VDT).

Dieses Netzwerk von Personen und Initiativen in Wissenschaft, Politik, Staat, Bürgergesellschaft und der Wirtschaft, fühlt sich dem Gedanken der demokratischen Kultur verpflichtet und strebt eine ständige Erneuerung der Demokratie an, um den Problemen der Gegenwart und Zukunft besser begegnen zu können.
Die Gesellschaft tritt mit allen Initiativen und Projekten dafür ein, dass im politischen, sozialen und kulturellen Alltag Freiheit, Menschenwürde und Menschenrechte verteidigt und für jeden gesichert werden. Extremismus und Kriminalität, ungesetzliches und der Menschenwürde widersprechendes Handeln sowie Unrecht und Gewalt sind elemantare Herausforderungen politischer Demokratie und demokratischer Kultur.

Die Freiheit und die Würde des Menschen betrachtet die Gesellschaft Demokratische Kultur als höchstes Gut und sie wirkt dahingehend darauf ein, dieses Gut mit deren Bedingungen zu sichern und zu entwickeln. Dabei ist die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH weder parteipolitisch noch konfessionell gebunden und ausschließlich den Werten der Menschenwürde, den Menschenrechten und der demokratischen Rechtsordnung verpflichtet. Sie versteht sich als Bestandteil der aktiv und offensiv wehrhaften Demokratie.

 

Unsere Arbeitsfelder 


Derzeit stellen Rechtsradikalismus/-extremismus und Islamismus in all ihren Erscheinungen die bedeutenden Herausforderungen der demokratischen Kultur dar. Es gilt zudem, allen Formen des Antisemitismus entgegenzutreten, ebenso wie linksradikalen Strukturen und Aktivitäten. Gefährdungen und Probleme gehen aus von Terror, Gewalt, organisierter und anderen Formen der Kriminalität, von den Tätigkeiten verschiedener Sekten und Zirkel. Wir beschäftigen uns in unserer Arbeit auch mit den ideologischen Vorformen des Extremismus, die zur Gewalt führen.

Dabei gilt es, die Maßstäbe und Werte demokratischer Kultur beständig zu verdeutlichen und in den demokratischen gesellschaftlichen Diskurs einzubringen. Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH sieht es als ihre Aufgabe an, die verschiedenen Antagonismen in Richtung einer friedlichen Konfliktlösung zu beeinflussen und den Einfluss Demokratie gefährdender Bestrebungen zu begrenzen.



Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH leistet zur Entwicklung der demokratischen Kultur in Deutschland derzeit folgende Beiträge:

Beratung und Coaching

Clearing und Patenschaften

Case-Managment

Community Coaching

Bildung und Aufklärung

Entwicklung von Projekten und Initiativen

Organisationsentwicklung

Entwicklung von Strategien gegen Extremismus und Gewalt

Evaluationen von Prozessen und Projekten in sozialen Räumen

Förderung der Interaktion und Kommunikation zwischen Staat, Wirtschaft und Bürgergesellschaft

Geistig-politische Auseinandersetzung mit extremistischen Ideologien

Operative Initiativen und Projekte für eine demokratische Kultur

Soziale Projekte

Spezifische Hilfen und Betreuung

Stärken der Bürgergesellschaft und ihrer Initiativen

(Geschichts-)Werkstätten

Wissenschaftliche Analysen und Expertisen

Prozess- und raumorientierte Lagebilder,

Dichte Beschreibungen

Fachpublikationen zu Extremismus und Gewalt sowie Strategien demokratischer Kultur