Arbeitsstelle Islamismus und Ultranationalismus (ASTIU)
 | BROSCHÜRE "Ich lebe nur für Allah" Argumente und Anziehungskraft des Salafismus. Schriftenreihe Zentrum Demokratische Kultur, Berlin 2011 mehr Informationen >>> |
Arbeitsansatz
In den letzten Jahren hat sich die islamistische Organisationslandschaft in der Bundesrepublik erheblich ausdifferenziert. Das betrifft vor allem das legalistische Spektrum, in dem zwar keine Gewalt propagiert jedoch die ideologischen Grundlagen gelegt werden. Die Religion wird hier für gesellschaftliche und politische Ziele benutzt. Deshalb ist eine gesellschaftliche und politische Auseinandersetzung mit dieser Ideologie im Kontext ihres Verhältnisses zur Demokratie und den universellen Menschenrechten unabdingbar. Dabei geht es nicht um den Islam als Religion. Die islamistische Ideologie beruht auf speziellen Interpretationen des Islam, der nur eine deutliche Minderheit der Muslime folgen.
Hier den Überblick zu behalten und auch die Kompetenz zu entwickeln, zwischen konservativ religiösem oder traditionellem Agieren und islamistischer, die Demokratie zumindest in Teilen angreifender Ideologie zu differenzieren, bedarf einer ständigen und intensiven Auseinandersetzung. Dazu gehört eine Analyse der einzelnen Strukturen und Netzwerke, der Bündnisse und internen Machtkämpfe, sowie das Studium der Schriften und Quellen der jeweiligen Gruppe, ihre Arbeit vor Ort, ihre Argumentationen nach innen sowie nach außen, propagierte Feindbilder und Feindgruppen, sowie die Einschätzung ihrer Relevanz und ihres Vermögens, Menschen an sich binden zu können.
Um Handlungsstrategien zu entwickeln, Ängste und Vorurteile abzubauen und den propagierten antidemokratischen Weltsichten auch argumentativ begegnen zu können, bedarf es angesichts der hier skizzierten Komplexität fachlicher Unterstützung.
Diese bietet die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH sowohl Privatpersonen und Familien an, als auch zivilgesellschaftlichen Organisationen, Kommunen und Politik.
Projekt
Seit Juli 2010 führt die „Arbeitsstelle Islamismus und Ultranationalismus“ (AStIU) im ZDK Berlin
das Projekt Demokratie stärken - Auseinandersetzung mit Islamismus und Ultranationalismus durch.
Das Projekt wird durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms "Initiative Demokratie Stärken" gefördert.

| Mit dem Projekt verfolgen wir 3 Ziele: 1. Analyse islamistischer und ultranationalistischer Ideologien sowie Bereitstellung und Vermittlung von Informationen zu aktuellen Entwicklungen. 2. Beratung, Begleitung und fachliche Unterstützung kommunaler Stellen und Einrichtungen, die islamistischen und ultra-nationalistischen Tendenzen entgegenwirken wollen. Wichtiger Bestandteil ist hier die Etablierung, Information und Sensibilisierung von lokalen Netzwerken — insbesondere unter Einbeziehung muslimischer und anderer migrantischer Partner-organisationen. 3. Entwicklung und Durchführung von Veranstaltungen wie Workshops und Dialogveranstaltungen sowie Fortbildungen im kommunalen Raum. | 
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Flyer >>>
Aus unserer Arbeit
"Jugendamt, Stadtteilmütter und Familien" - Bilder Vorurteile, Ängste.
Ideen für eine bessere Zusammenarbeit
zwischen Jugendamt und Einwandererfamilien.
Ergebnisse eines Workshops in Berlin-Neukölln am 23.November 2012 im Rahmen der
Reihe "Islam in Berlin-Neukölln
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"Das Klima im Kiez" - Wie kommen wir miteinander ins Gespräch"
Ergebnisse zweier Workshops in Berlin-Neukölln am 16. April und 03. Mai 2012
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"Das ist bei uns so!" - Ergebnisse eine Workshops in Berlin-Neukölln.
Lebenswelten und Rollenmuster: Herausforderungen muslimischer Jugendlicher
in Familie und Gesellschaft
Veranstaltung vom 20.02.2012 in Kooperation mit dem Bezirksamt Neukölln im Rahmen der
Reihe "Islam in Neukölln".
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Weitere Informationen zu unserer Arbeit >>>
Kontakt
ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
Ebertystr. 46 | 10249 Berlin
Telefon: 030 - 420 18 042
info@zentrum-demokratische-kultur.de
Ansprechpartnerin: Claudia Dantschke, 0177-3038553