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Claudia Dantschke

studierte Arabistik an der Universität Leipzig und arbeitete von 1986 bis 1990 als Fremdsprachenredakteurin in der arabischen Redaktion der DDR-Nachrichtenagentur ADN.
Seit 1993 ist sie als freie Journalistin für die private deutsch-türkische Fernsehanstalt AYPA-TV in Berlin tätig — ihre Themenschwerpunkte sind Migration, Islam und Islamismus (s. auch Publikationen).
Seit Dezember 2001 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH Berlin. Von 2002—2007 führte sie u.a. Kommunalstudien zur Erhebung und Begegnung demokratiegefährdender Phänomene (Islamismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus) in den Berliner Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte-Tiergarten-Wedding durch.
Von 2007 bis 2010 arbeitete Dantschke im Projekt „Familien stärken gegen Gewalt und Extremismus“ des ZDK, in dem Angehörige rechtsextrem oder islamistisch orientierter Jugendlicher betreut und beraten werden. Und seit Juli 2010 leitet sie die „Arbeitsstelle Islamismus und Ultranationalismus“ (AStIU) in der ZDK gGmbH.
Claudia Dantschke wurde 2010 von der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union (HU) mit dem Ingeborg-Drewitz-Preis ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigte die HU ihren Beitrag für eine rationale Diskussion über Islam und Islamismus und ihr Engagement für eine demokratische Kultur.

 

Dr. Joachim Müller

ist Islamwissenschaftler, war lange als Journalist und Redakteur tätig und hielt sich insgesamt ca. 2 Jahre in Ländern des Nahen und Mittleren Ostens auf. Er ist Mitbegründer des Vereins ufuq.de — Jugendkultur, Medien und politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeiten stehen die Beschäftigung mit dem Islam in Deutschland, muslimischen Jugendkulturen sowie Fragen der politischen Bildung und die Entwicklung von integrativen Konzepten zur Islamismusprävention. Jochen Müller ist als Publizist, Berater und Teamer tätig, entwickelt pädagogische Formate (u.a. Handreichungen und Filme) und arbeitet sowohl mit Jugendlichen arabischer, türkischer und muslimischer Herkunft als auch in der Fortbildung von Pädagogen und Pädagoginnen in der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit. Mit Ufuq.de betreibt er die Website www.ufuq.de und gab mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) den Newsletter „Jugendkultur, Religion und Demokratie. Politische Bildung mit jungen Muslimen“ heraus.
Seit September 2010 ist Müller auch Mitarbeiter im Projekt AStIU der ZDK gGmbH: Dort ist er vor allem für das Arbeitsfeld Salafismus, für Publikationen sowie die Beratung kommunaler Partner und für die Planung und Anbahnung von Dialogveranstaltungen mit muslimischen Partnerorganisationen zuständig.

 

Yasemin Serbest (Mitarbeit bis Ende 2011)

Yasemin Serbest ist gebürtige Bremerin. Sie studierte in Göttingen Sozialwissenschaften (Internationale Politik, Völkerrecht, Publizistik und Volkswirtschaft). Schwerpunkte ihres Studiums waren u.a. Migration, Islam und Islamismus in Europa. Danach verschlug es sie für einige Jahre in die Heimat ihrer Eltern: In Istanbul arbeitete sie als Projektassistentin für eine deutsch-türkische Organisations- und Eventfirma und war dann als Mitarbeiterin in der Politischen Abteilung der Deutschen Botschaft Ankara tätig, wo sie sich vor allem mit der türkischen Innen- und Außenpolitik beschäftigte.
Seit Sommer 2010 ist Yasemin Serbest wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ASTIU der ZDK gGmbH und setzt sich hier vor allem mit Rechtextremismus und Ultranationalismus „türkischer Herkunft“ auseinander. Außerdem ist sie verantwortlich für die Planung und Durchführung von Dialogveranstaltungen mit muslimischen Organisationen.

Yasemin Serbest widmet sich auf eigenen Wunsch neuen Aufgaben. Wir danken ihr für ihre engagierte Mitarbeit und wünschen Ihr viel Erfolg in ihrer künftigen Tätigkeit.

 

Ahmad Mansour

Ahmad Mansour ist Palästinenser, arbeitete als Gruppenleiter im Projekt „Du Kiom“ zum Zusammenleben von Araber und Juden in Israel und studierte in Tel Aviv Psychologe, Soziologie und Anthropologie. Seit 6 Jahren lebt Mansour in Berlin und beendete sein Studium 2009 an der Berliner Humboldt Universität als Diplom-Psychologe. Seit 2009 arbeitet er als Gruppenleiter im Projekt „Heroes - Gegen die Unterdrückung im Name der Ehre und für Gleichberechtigung“. Hier sollen Jugendliche dazu motiviert werden, sich in ihrem Umfeld für Gleichberechtigung, Demokratie und Menschenrechte einzusetzen. Zudem hat Ahmad Mansour in Berlin mit auffälligen Jugendlichen gearbeitet und war in einer Reihe von Projekten in den Berliner Bezirken Schöneberg und Neukölln aktiv: Unter anderem entwickelte er dabei Workshops gegen Antisemitismus und zum Nahostkonflikt und war Mitarbeiter im bpb-Projekt „Islam in Neukölln-Dialog und Kontroverse“.
Seit September 2010 arbeitet Ahmad Mansour als Wissenschaftlicher Mitarbeit im Projekt AStIU der ZDK gGmbH. Seine Schwerpunkte sind Salafismus und Antisemitismus sowie psychosoziale Fragen und Probleme bei Migranten muslimischer Herkunft.

 

Alper Taparli

Alper Taparli studierte in Göttingen und Ankara Kommunikationswissenschaften. Seine Schwerpunkte sind politischer Extremismus, Propagandastrategien und internationale Beziehungen der Türkei.

Im Projektteam ist er neuer Mitarbeiter seit Jahresbeginn 2012 und nimmt den Platz von Yasemin Serbest ein.  

 

Daniel Köhler

Daniel Köhler studierte an der Princeton University und der Freien Universität Berlin Religionswissenschaft, Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Fundamentalismus, Terrorismus, sowie politischer und religiöser Extremismus.
Er schloss nach seinem Magisterstudium den Postgraduiertenstudiengang „Master of Peace and Security Studies“ der Universität Hamburg als Jahrgangsbester mit einer Forschungsarbeit über individuelle Radikalisierungsprozesse ab.
Umfangreiche und mehrjährige Erfahrung in verschiedenen zivilgesellschaftlichen Projekten sowie in hochrangigen staatlichen Institutionen (z.B. Auswärtiges Amt) ergänzen seine hohe wissenschaftliche Qualifizierung. Er veröffentlichte wissenschaftliche Literatur zum Thema Extremismus.