Was heißt Ausstieg?

Ein Ausstieg ist dann erfolgt, wenn es eine kritische Reflektion, Aufarbeitung und ein erfolgreiches Infragestellen der bisherigen Ideologie gegeben hat. Ausstieg ist somit mehr als das Verlassen einer Partei oder Gruppe, auch mehr als ein Wechsel der ästhetischen Ausdrucksform oder der Verzicht auf die Anwendung von Gewalt. Ein Ausstieg ist dann erfolgt, wenn die den bisherigen Handlungen zugrunde liegende und richtungsweisende Ideologie überwunden ist.

Wir helfen neue Perspektiven außerhalb der rechtsradikalen Lebenswelt zu entwickeln. Wir beraten Fragen der Sicherheit und sozialen wie beruflichen Weiterentwicklung, vermitteln Kontakte und unterstützen die Aufarbeitung der Vergangenheit.

Wir sagen auch, was nicht möglich ist.

Die Beratung von EXIT-Deutschland erfolgt basierend auf dem EXIT-Deutschland Case-Manangement, systemisch, situativ, problem- und lösungsorientiert.

Unser Angebot ist kostenlos und vertraulich.



EXIT-Deutschland verfolgt keine Straftaten, verlangt jedoch von den Aussteigenden, dass sie Verantwortung für ihre Taten übernehmen. Rechtlich ist EXIT-Deutschland verpflichtet, Kapitalstraftaten anzuzeigen und bei bestehenden akuten Gefährdungssituationen die Sicherheitsbehörden einzuschalten. In laufende Ermittlungs- oder Gerichtsverfahren kann und will EXIT-Deutschland nicht eingreifen. EXIT-Deutschland gibt weder “Persilscheine” aus noch zahlt EXIT Prämien für den Ausstieg.