Forschung und Evaluationen

EXIT-Deutschland blickt auf eine mehr als 17 jährige kontinuierliche Arbeit im Feld der Ausstiegshilfen und Beratung in mehr als 600 Fällen von erfolgreichen Ausstiegshilfen zurück.

Die Analyse über neue Entwicklungen und Erscheinungen im Rechtsextremismus und seiner Existenzbedingungen sowie von Deradikalisierungsprozessen auf einem hohen wissenschaftlichen und angewandtem Niveau sind Voraussetzung und Produkt der Tätigkeit von EXIT-Deutschland.

Neben eigenen Untersuchungen und Analysen, die aus Gruppen aus Fallhelfern, wissenschaftlichen Experten, dem AKTIONSKREIS ehemaliger Extremisten, dem Studienkreis der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH entstehen, arbeiten wir auch interdisziplinär mit Wissenschaftlern von Lehr- und Forschungseinrichtungen nach Klärung aller materiellen, personellen und finanziellen sowie politischen und ethischen Voraussetzungen zusammen.

Die Kombination wissenschaftlicher und praktischer Kompetenz führt über EXIT-Deutschland in das rechtsextreme Feld und kann wissenschaftliche Arbeit und Lehrtätigkeit mit einer besonderen analytischen Tiefe anreichern.

Mit dem Journal EXIT-Deutschland – Zeitschrift für Deradikalisierung und demokratische Kultur gibt es die Möglichkeit wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu bringen.

Über die Zeitschrift und über Veranstaltungen gibt es eine weitläufige Kommunikation mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und Projekten sowie den Medien und der Öffentlichkeit im In- und Ausland. Die wissenschaftliche Publikation erfolgt über die edition widerschein in der Widerschein ibbm UG.

Gutachten für Gerichte und Behörden über Gefährdungen, die von Rechtsextremisten ausgehen oder ausgehen können, werden nicht erstellt. Fachliche Stellungnahmen zu deradikalisierungs- und ausstiegsrelevanten Fragestellungen – auf der Grundlage wissenschaftlicher Methodik und aus der praktischen Arbeit heraus – sind grundsätzlich möglich, so zu Gefährdungstatsachen durch Rechtsextremisten oder die Integration und Inklusion von Aussteigenden in die demokratische Gesellschaft sowie zu deren Rahmenbedingungen.

EXIT-Deutschland arbeitet beständig an Qualitätsparametern nach derzeitig objektivierbaren, wissenschaftlich real stützbaren und erprobten Zertifizierungsmaßstäben von Tätigkeitsprofilen der Deradikalisierung im Rahmen des Gesamtträgers und an den unmittelbar beeinflussbaren Rahmenbedingungen für ihre optimierte Verwirklichung. Eingeschlossen sind praxisrelevante Evaluationen des Tätigkeitssystems sowie von Verlaufsprozessen durch geeignete Einrichtungen, vertrauenswürdige, sicherheitsüberprüfte, sach-, berufs- und forschungserfahrene Personen.


Weitere abgeschlossene Projekte unter: zentrum-demokratische-kultur.de