GRAVIERENDE MAHNMALE – VIER JAHRE KOOPERATION MIT EXIT
Seit über vier Jahren kooperiert tattoolos mit EXIT-Deutschland. Die weltweit erfolgreichste Deradikalisierungsinitiative hat bereits über 500 Personen, mehr Männer als Frauen, beim Ausstieg aus dem Rechtsextremismus geholfen. „Ein wichtiger Schritt für Ausstiegswillige ist neben der mentalen Aufarbeitung ihrer politischen Haltung, sich von strafbaren Tätowierungen zu trennen“, erklärt Christian Ernst Weißgerber, selbst Neonazi-Aussteiger.
"Da braut sich was Neues zusammen"
Der Rechtsextremismus-Experte Bernd Wagner befürchtet eine zunehmende Spaltung der deutschen Gesellschaft: Ein Teil wolle Migranten helfen, ein anderer sich “völkisch verriegeln”, sagte der Mitbegründer der Initiative “Exit Deutschland” im DLF. Die Ereignisse in Ungarn sollten ein Alarmzeichen sein.
High-Level Retreat der Vereinten Nationen zu Prävention und Deradikalisierung
Die Arbeitsansätze von HAYAT / DNE / EXIT wurden am 31.08.2015 bei dem High-Level Retreat: Prevention, Deradicalization, Rehabilitation and Reintegration of Children and Youth Affected by Violent Extremism: Recommendations to the International Community der United Nations in New York vorgestellt.
Gefährliche Verbrüderung am rechten Rand
Gewalt gegen Flüchtlingseinrichtungen: Die Gewalt ist weder Selbstzweck noch spontanter Ausbruch. Sie folgt deutschlandweit einer «kollektiven Schwarmidee der Abschreckung», sagt Wichmann von EXIT-Deutschland.
Innenminister und Aussteiger diskutieren beim WDR in Dortmund
Für Bundesinnenminister Thomas de Maizière gibt es vor allem ein Mittel im Kampf gegen Rechtsextremismus: “Klare Kante zeigen”.