Forschung und Evaluationen

EXIT-Deutschland blickt auf eine mehr als 19 jährige kontinuierliche Arbeit im Feld der Ausstiegshilfen und Beratung in mehr als 750 Fällen von erfolgreichen Ausstiegshilfen in den Phänomenbereichen Rechtsextremismus, Islamismus und anderen, so spezielle Sekten und politische Gruppierungen zurück.

Die Analyse über neue Entwicklungen und Erscheinungen im Rechtsextremismus und damit reagierender Bewegungen, der jeweiligen Existenzbedingungen sowie von Deradikalisierungsprozessen, -formaten und -pfaden auf einem hohen wissenschaftlichen und angewandtem Niveau sind Voraussetzung und Produkt der Tätigkeit von EXIT-Deutschland.

Neben eigenen Untersuchungen und Analysen, die aus Gruppen aus Fallhelfern, wissenschaftlichen Experten, dem AKTIONSKREIS ehemaliger Extremisten, dem Studienkreis der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH entstehen, arbeiten wir auch interdisziplinär mit Wissenschaftlern von Lehr- und Forschungseinrichtungen nach Klärung aller materiellen, personellen und finanziellen sowie politischen und ethischen Voraussetzungen zusammen.

Die Kombination wissenschaftlicher und praktischer Kompetenz führt über EXIT-Deutschland in das rechtsextreme Feld und kann wissenschaftliche Arbeit und Lehrtätigkeit mit einer besonderen analytischen Tiefe anreichern.

Mit dem Journal EXIT-Deutschland – Zeitschrift für Deradikalisierung und demokratische Kultur gibt es die Möglichkeit wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu bringen.

Über die Zeitschrift und über Veranstaltungen gibt es eine weitläufige Kommunikation mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und Projekten sowie den Medien und der Öffentlichkeit im In- und Ausland. Die wissenschaftliche Publikation erfolgt über die edition widerschein in der Widerschein ibbm UG.

Gutachten für Gerichte und Behörden über Gefährdungen, die von Rechtsextremisten ausgehen oder ausgehen können, werden derzeitig nicht erstellt.

Fachliche Stellungnahmen zu deradikalisierungs- und ausstiegsrelevanten Fragestellungen – auf der Grundlage wissenschaftlicher Methodik und aus der praktischen Arbeit heraus – sind grundsätzlich möglich, so zu Gefährdungstatsachen durch Rechtsextremisten oder die strukurelle und graduierte situative Gefährdetheit (Gefährdungsanalyse) in der Integration und Inklusion von Aussteigenden in die demokratische Gesellschaft sowie zu deren Rahmenbedingungen. Ebenso können hinweisende Aussagen zur Prognostik der Integration unter der Beachtung der DS-GVO und der Informationsordnung der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH erfolgen.

EXIT-Deutschland arbeitet beständig an Qualitätsparametern nach derzeitig objektivierbaren, wissenschaftlich real stützbaren und erprobten Zertifizierungsmaßstäben von Tätigkeitsprofilen der Deradikalisierung im Rahmen des Gesamtträgers und an den unmittelbar beeinflussbaren Rahmenbedingungen für ihre optimierte Verwirklichung. Eingeschlossen sind praxisrelevante Evaluationen des Tätigkeitssystems sowie von Verlaufsprozessen durch geeignete Einrichtungen, vertrauenswürdige, sicherheitsüberprüfte, sach-, berufs- und forschungserfahrene Personen.


Weitere abgeschlossene Projekte unter: zentrum-demokratische-kultur.de