Ich verstehe sie nicht!
Oder warum fünf Meter rollender ICE manchmal Deutschland sind.
Ein Reisebericht zur deutschen Gegenwart von Fabian Wichmann
„Damals wie heute Hitlerleute“
Nazistischer Identität in Vergangenheit und Gegenwart anhand des Filmessays „Das radikal Böse“ von Stefan Ruzowitzky
Ein Kommentar des Aktionskreises ehemaliger Rechtsextremisten | EXIT-Deutschland
Die Reflexion der eigenen Vergangenheit, wie auch der historischen Ereignisse und deren Folgen sind es, die nach einem Ausstieg aus der rechtsradikalen Szene das Denken und Handeln nicht ruhen lassen sollten. Nicht nur der unwiederrufbare Kontaktabbruch mit den ehemaligen politischen Mitstreitern, sondern auch der Bruch und die Aufarbeitung der eigenen Ideologie sind unabdingbar. Die Konstitution des Weltbildes, welche zur Selbstrechtfertigung in Theorie und Praxis führten, kann nicht nur mit der eigenen Sozialisation gerechtfertigt werden. Es bedarf ebenfalls der Einsicht, dass man selbst diese Entscheidungen getroffen hat, welche schließlich zu jener Ideologie und deren praktischen Folgen führte. Kritische Selbstanalyse bedeutet auch, sich selbst keine Ausreden zuzugestehen, welche die einstigen politischen Rechtfertigungen und Taten relativieren.
DAS RADIKAL BÖSE
„Das radikal Böse ist das, was nicht hätte passieren dürfen, das heißt das, womit man sich nicht versöhnen kann […] woran man auch nicht schweigend vorübergehen darf.“ HANNAH ARENDT
Die Antwort ist einfach: Engagement!
Seit dreizehn Jahren hilft EXIT Deutschland Menschen, die mit dem Rechtsextremismus brechen und sich ein neues Leben aufbauen wollen.500 Ausstiege haben sie seither begleitet. Wir sprachen mit EXIT-Mitarbeiter Fabian Wichmann über das vergangene Jahr 2013, alte Probleme und neue Entwicklungen.
Das ganze Leben ist eine Entscheidung
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