Gefährlicher Ideologiemix
Diese Verbrüderung lässt Experten Alarm schlagen: Rechtsextreme und Satanisten bilden neuerdings eigenständige Netzwerke. Über die Folgen sind sich die Fachleute uneins.
„Ich war ein Neo-Nazi“
Berlin-Mitte, ein renovierter Altbau. Hier hat „Exit“ seine Räume, ein noch junger Verein, der sich vorrangig um Neo-Nazi-Aussteiger kümmert. Sven ist Diplompolitologe, Mitglied von Exit und ein sogenannter Fallbetreuer
Kalte Drähte bei der Hotline
Es sollte die Waffe gegen den Rechtsextremismus bundesweit werden. Doch die Ergebnisse des vor einem Jahr von Innenminister Otto Schily ins Leben gerufenen Aussteigerprogramms für Rechtsradikale fallen eher mager aus – insgesamt werden nämlich nur 39 Ex-Neonazis vom Verfassungsschutz „betreut“.
Drohungen zwingen Hasselbach zur Flucht
Drohanrufe von Rechten haben dazu geführt, dass der Neonazi-Aussteiger Ingo Hasselbach aus Deutschland geflüchtet ist. Auch die Veranstalter einer Konzertreihe gegen rechte Gewalt werden bedroht.
"Jeder hat das Recht, sich zu verändern"
Er wirbt Rechtsradikale für das Aussteigerprogramm „Exit“ und steht deshalb immer noch unter Polizeischutz – der ehemalige Berliner Neonaziführer Ingo Hasselbach. Im SPIEGEL-ONLINE-Gespräch redet er über Versäumnisse im Kampf gegen rechts, über Joschka Fischer und die umstrittene Rock-Tournee gegen rechte Gewalt.
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