Evaluation

Aktuelles

Draft EX POST PAPER der RAN Arbeitsgruppe EXIT, die jüngst im Rahmen der RAN ‘Exit Academy’ in Berlin tagte. Unter anderem mit den Schwerpunkten: Sicherheit, Mitarbeiter-Profile, Ehemalige in der Ausstiegsarbeit sowie Evaluation.

Zusammen mit anderen europäischen Initiativen im Bereich der Deradikalisierung, in den Phänomenbereichen Rechtsextremismus und Islamismus, wurden Empfehlungen entwickelt, die als Metastandards der Ausstiegsarbeit anderen Projekten empfohlen werden.

Die vorliegende Fassung orientiert sich dabei an Standards des Case-Management EXIT-Deutschland. EX POST PAPER der RAN Arbeitsgruppe EXIT.pdf

Projektevaluation

  • 2004-2005 Evaluation durch Prof. Dr. Birgit Rommelsbacher (Bundesprogramm VARIABEL) Ein Bericht liegt nicht vor. Es erschien das Buch Rommelsbacher, Birgit:Der Hass hat uns geeint – Junge Rechtsextreme und ihr Ausstieg aus der Szene, Campus, Frankfurt 2005
  • 2007-2010 Evaluation der EXIT-Familienhilfe „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „Kompetent. für Demokratie — Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“Förderphase 2007 — 2010
  • 2007-2010 Wissenschaftliche Begleitung der EXIT-Familienhilfe (Bundesprogramm VIELVALT TUT GUT) Abschlussbericht der Wissenschaftlichen Begleitung im Themencluster “Arbeit mit rechtsextremistisch gefährdeten Jugendlichen” im Programm “VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie — gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus” (Kerstin Sischka, FU Berlin) Download.pdf
  • 2006-2011 Evaluation von Projekten im Rahmen der Lokalen Aktionspläne (LAP) im Auftrag des Bundesprogramms “VIELVALT TUT GUT
  • 2009 Teilevaluation durch die Amadeu Antonio Stiftung im Programm “Living Equality” der Ford Foundation durch Prof. Dr. Andreas Zick
  • 2011-2013 Evaluation durch die (GIB) Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH Wissenschaftliches Institut Evaluation des „XENOS-Sonderprogramms Ausstieg zum Einstieg“ (Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) Download.pdf
  • 2012 Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Fraktion Die Linke Download.pdf
  • Evaluation durch die Freudenberg Stiftung

Abschlussarbeiten mit Bezug auf den Arbeitsansatz von EXIT-Deutschland

  • Gailius, S. (2002). Aussteigerprogramm EXIT für Rechtsextremisten. Freie Universität Berlin, Berlin.
  • Wessolowski, M. (2010). Können Ausstiegsprozesse aus der rechtsextremen Szene organisiert werden? Verlaufsformen von Ausstiegen und Aussteigern mit der Hilfe von EXIT-Deutschland. Universität Hamburg, Hamburg.
  • Wouters, M. (2012). Moving Forwards? Breaking With Right-Wing Extremism in Present Day Berlin.Camebridge University, Department of Anthropology. 2012 Das ist die erste Studie basierend auf teilnehmender Sozialforschung bei Erstinterviews mit Aussteigern im deutschsprachigen Raum.
  • Weiterhin permanente Begleitung von Praktikanten und Unterstützung bei Abschlussarbeiten von Studierenden.

Abschlussarbeiten basierend auf Material von EXIT-Deutschland

  • Hamm, M. V. (2003). Rechtsextremistische Aussteiger – Hilfsangebote bei der Suche nach einer neuen Identität. Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, München.
  • Köhler, D. (2011). Radikalisierungsprozesse von Rechtsextremisten. Eine Analyse mehrerer Aussteigerinterviews., Universität Hamburg, Hamburg.
  • Eller, A. (2001). Gewaltförmiges Handeln als Folge Gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse? eine kritisch-psychologische Reinterpretation des Individualisierungstheorems., Freie Universität Berlin, Berlin.
  • Döhring, K., & Feldmann, R. (1999). Konstruktion von Weiblichkeit in nationalsozialistischen und rechtsextremen Frauenzeitschriften. Eine Untersuchung zur Vielfalt rechter Frauenbilder von der Zeit des Nationalsozialismus bis in die späten 90er Jahre., Freie Universität Berlin, Berlin.
  • Behringer, M. (2002). Ansätze der politischen Bildungsarbeit zum Thema rechtsextreme Musik. Freie Universität Berlin, Berlin.
  • Blanke, C. (1999). Rechtsextremismusentwicklung in Frankreich und Deutschland als Herausforderung für die Sozialarbeit. Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik “Alice Salomon”, Berlin.
  • Bianchi, G. (2013). A ‘Frightening Dwarf’? The Nationaldemokratische Partei Deutschlands in 1960s and Contemporary Germany., The University of Edinburgh, Edinurgh.
  • Leiser, A. (2012). Freedom and Identity. Their Role in the Perceived Experiences of Former Right-Wing Extremists. Jacobs University Bremen, Bremen.
Weitere Veröffentlichungen: JEX-Journal EXIT-Deutschland

Evaluation von Veranstaltungen und Hochschulseminaren

  • 2013 Lehrveranstaltungsevaluation der Georg-August-Universität Göttingen (Seminar: Extremismus im Klassenzimmer)
  • 2013 Nominierung für den LehrLeo der Technischen Universität Braunschweig (Seminar: Ausstieg aus dem Rechtsextremismus — eine Ausstellung) Download.jpg
  • 2012 Evaluation der Technischen Universität Braunschweig (Seminar: Ausstieg aus dem Rechtsextremismus — eine Ausstellung) Download.pdf
  • 2012 Lehrveranstaltungsevaluation der Georg-August-Universität Göttingen (Seminar: Rechtsextremismus im Unterricht)

Wissenschaftliche Referenzen

Sonstige Referenzen

Staffan Karlsson, (Schwedischer Botschafter in Berlin) beschreibt die Arbeit von EXIT-Deutschland als: „innovativ und inserierend“ http://blog.swedenabroad.se/berlin/2013/01/23/besuche-schwedischer-politiker-was-ist-das-besondere-daran/

“Ohne Aussteigerprogramme wie EXIT hätten wir keine Chance.
Wir hätten keine Chance, mögliche Aussteiger aus der rechtsextremen Szene zu erreichen. Und damit auch keine Chance, das gesamte Spektrum des Rechtsextremismus strategisch in den Blick zu nehmen, wie es Herr Wagner einmal in einem Interview mit dem DeutschlandRadio treffend beschrieben hat.” Boris Pistorius (SPD) Innenminister des Landes Niedersachsen | Laudatio anlässlich der Vergabe des Sonderpreises zum Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis an EXIT-Deutschland

„Sie (Bernd Wagner, A.d.Red.) haben mich mit Ihrem von Leidenschaft und Herzblut getragenen Engagement bezüglich des Aussteigerprogramms „EXIT“ tief beeindruckt und von der herausragenden Bedeutung dieses Programms im Kampf gegen Rechtsextremismus überzeugt“ Christine Lieberknecht | Ministerpräsidentin

„Das Projekt EXIT-Deutschland hat die Wirksamkeit seines Programms in der Vergangenheit eindrucksvoll nachgewiesen.“ Dr. Kerstin Ringel | Staatskanzlei des Landes Brandenburg

„Die von EXIT-Deutschland geleistete Arbeit mit über 480 Ausstiegen aus der rechten Szene sowie das fortlaufende Engagement für Menschen, die direkt von Rechtsextremisten betroffen sind, sind beispielhaft. EXIT-Deutschland ist gelichermaßen Orientierungspunkt und Ratgeber für andere Projekte, die sich aktiv für den Ausstieg von Menschen aus der rechtsextremen Szene engagieren.“ Andreas Statzkowski | Staatsekretär des Landes Berlin

“Die erfolgreiche Initiative EXIT für Aussteiger aus dem Rechtsextremismus wird künftig ausBundesmitteln gefördert. Damit wird das Fortbestehen dieser in Deutschland einzigartigen Initiative sichergestellt.” Clemens Binninger | MdB

EXIT-Deutschland zeichnet sich durch: “beispielosen Einsatz gegen Rechtsextremismus in Deutschland“aus. Prof. Dr. Claus Rollinger | ehem. Präs. der Universität Osnabrück

EXIT-Deutschland: „…Tut etwas, was viel wichtiger ist, in meinen Augen als das Verbot. Wagner und seine Mitstreiter versuchen das Gewaltpotential, das Wurzelgeflecht der Nazis in Deutschland zu erreichen und Menschen aus diesen Verstrickungen herauszuholen.” Gerhard Baum | ehem. Bundesinnenminister

Auch Aussteiger-Projekte seien wichtig, betonte Rautenberg: “Über die meisten Erfahrungen verfügt Exit-Deutschland, ein Projekt dessen Wichtigkeit leider unterschätzt wird.” Erardo Rautenberg | Brandenburgs Generalstaatsanwalt

Sonstige Empfehlungen

  • 2011-2013 Dialog über Deutschlands Zukunft | Ergebnisbericht des Expertendialogs der Bundeskanzlerin 2011/2012
  • 2013 Beschlussempfehlungen und Bericht des 2. Untersuchungsausschusses nach Artikel 44 des Grundgesetzes (NSU-UA)
  • 2013 Cecilia Malmström (EU Commissioner for Home Affairs)
  • 2014 Europarat: EXIT-Deutschland als „good practice“
  • Review of Programs to Counter Narratives of Violent Extremism: What Works and What are the Implications for Government? Download.pdf
  • Old Threat, New Approach: Tackling the Far Right Across Europe Download.pdf

Kooperationen mit Universitäten

  • Fachhochschule Dortmund / Fachstelle Deradikalisierung
  • Technische Universität Braunschweig

Mitgliedschaft

EXIT-Deutschland ist mit seinem Mitarbeiter Fabian Wichmann Gründungsmitglied und im Sprecherrat der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“. Homepage der BAG Ausstieg zum Einstieg